Der

begrüßt Sie in Worms
Oberbürgermeister mit
   den neuen Wormser Bürgern Fahradverleih
Fahrradverleih
Tel. 06241 - 24 208
oder 06241 - 45 342
oder 06243 - 905190
Helmut Gerlach Wormser Lindwurm
ADFC Worms Radtouren Themenradwege Neubürgerradtour Fahrradverleih Fahrradbeauftragter worms.de









Fahrradtouristen in Worms willkommen

Sie möchten die Nibelungenstadt Worms mit ihren Sehenswürdigkeiten Dom, Lutherdenkmal, Museum oder Nibelungenmuseum mit dem Fahrrad und Gepäck besuchen? Oder gar Jazzfestival, die Nibelungenfestspiele oder das Backfischfest? Kein Problem!!
Die Parkhausbetriebs GmbH Worms bietet in zentraler Lage in der Innenstadt im Parkhaus Dom eine Fahrradbox an. Die Box kann sowohl von Einzelpersonen als auch von Gruppen genutzt werden. Sie ist täglich von 06:30 bis 23:00 Uhr geöffnet und bewacht. Der Unkostenbeitrag beträgt 2.- € pro Fahrrad/Tag.
Für weitere Fragen oder Gruppenreservierungen steht das Parkhauspersonal zur Verfügung: 
Telefon: (062 41) 53 - 6066 Telefax: (06241) 853 - 6033

Der ADFC Worms hat mit Hilfe des Fahrradbeauftragten, Herrn Gerlach, der Stadt Worms 
und des VMK-Verlages einen Rad-und Freizeitsadtplan herausgegeben:

Freizeitkarte

Fahrrad- und Freizeitstadtplan 
"Worms per Rad entdecken"

Dieser kleine Stadtplan mit Ausflugtipps kann bei allen Wormser Buchhandlungen sowie in der Touristinformation für 2,00 Euro erworben werden.

 

Das Gros der Rundwege verläuft auf der freien Strecke abseits des allgemeinen Verkehrs auf befestigten Wirtschaftswegen und bereits vorhandenen Radwegen. Die Routen führen südlich, westlich und nördlich von Worms und am Rhein entlang. Der kürzeste Rundweg umfasst 14 km.

Die große Stadtumrundung von 55 km schließt Bobenheim-Roxheim mit ein. Als Beginn und Ende kann jeweils der Marktplatz gewählt werden. Die sechs Rundwege sind durch Zahlen und Punktlinien auf der Karte ausgewiesen, mit deren Hilfe sich der Fahrradfahrer orientieren kann. Die Wege führen durch ebenes Gelände mit wenigen Steigungen und bieten weite Ausblicke. Sie überschneiden sich zum Teil mit den überregionalen Radrouten: Die markantesten Aussichtspunkte und einiges Sehenswertes am Weg sind in der Karte markiert und werden beschrieben.

Route 1 : (55 km ) Großer Radrundweg

Am Rhein entlang nach Rheindürkheim, dann über Osthofen, Abenheim, Mörstadt, Pfeddersheim, Heppenheim, Wiesoppenheim,Horchheim Weinsheim und Bobenheim-Roxheim am Rhein entlang nach Worms zurück.

Markante Punkte: 1-2-3-4-5-9-10-11

Route 2 : (48 km) Großer Stadtrundweg mit Abstecher nach Ibersheim (4,0 km); ideale Radfahrlernstrecke

Am Rhein entlang nach Rheindürkheim , über Osthofen, Abenheim, Pfeddersheim nach Heppenheim und über Wiesoppenheim, Horchheim, Karl-Marx-Siedlung, Tierpark am Rhein zurück nach Worms.

Markante Punkte: 1-3-4-5-9-10-11-12-14

Route 3: (19 km) Bürgermeister-Rundweg

Entlang der Ludwigstraße beim Philosophenweg über den Tierpark, Karl-Marx-Siedlung, Horchheim zum Städtischen Freibad, Leiselheim, Wasserhochbehälter, Herrnsheim, Neuhausen, Bensheimer Straße zur Rheinbrücke.

Markante Punkte: 7-8-6-12

Route 4: (20 km) Wonnegau-Rundweg

Am Rhein entlang nach Rheindürkheim, Osthofen, Herrnsheim, Von-Steuben-Straße,. Rathaus.

Markante Punkte: 6-12

Route 5: (14 km) Dalberg-Rundweg

Rathaus, Von-Steuben-Straße, Herrnsheim, Abenheim, Leiselheim, Pfrimm, BIZ.

Markante Punkte: 1-6-9-13

Route 6: (22 km) Pfrimm-Eisbach-Rundweg

Rathaus, Von-Steuben-Straße, an der Pfrimm entlang nach Pfeddersheim, Heppenheim, Wiesoppenheim, am Eisbach entlang nach Horchheim, Karl-Marx-Siedlung, Tierpark, Rheinbrücke.

Markante Punkte: 5-12-13

 

1 Klausenbergkapelle Abenheim 1572, beliebte Hochzeitskapelle, geöffnet jeden 2.Sonntag in den Monaten Mai-Sept. von 15 – 17 Uhr, (Tel. 06242/2429).

2 Kies- und Sandgruben: Abbau für Kalksandstein-Produktion.

3 Pfeddersheimer Riesling-Urkunde: Bekannte Rieslinglage St.Georgenberg. Westlich der Straße Pfeddersheim-Mörstadt liegt der älteste bekannte beurkundete Riesling-wingert Deutschlands, (11.11.1511).

4 Simultankirche Pfeddersheim: Katholische und evangelische Gottesdienste unter einem Dach. Der Kirchturm war als Wehrturm der ehemaligen Reichsstadt auch Teil der Stadtbefestigung.

5 „Monsheimer Straßen" Denkstein: Der Stein erinnert an den Neubau der Monsheimer Straße 1826-1827 zwischen Pfeddersheim, Monshem, Wachenheim bis an die rheinbayrische Grenze. Die Straße gehört zu dem kompaktesten Straßenbauprogramm Rheinhessens. Insgesamt 10 Provinzialstraßen mit einer Gesamtlänge von 210 km wurden damals von der großherzoglichen Staatsregierung zur Ermöglichung des landwirtschaftlichen Handels und der Linderung der Arbeitslosigkeit in nur 6 Jahren zwischen 1826 – 1832 neu gebaut. Die verloren gegangene Inschrift müsste analog zu den 5 noch existierenden folgende Angaben enthalten: Monsheimer Straße 3688 Klafter (1 Kl: 1,7 – 1,9 m), Bauzeit: 1826 – 1827, finanzierende und profitierende Gemeinden: Worms, Pfiffligheim, Leiselheim, Hochheim, Neuhausen, Pfeddersheim, Monsheim, Kriegsheim, Mölsheim, Wachenheim, Herrnsheim, Offstein, Hohen-Sülzen und Niederflörsheim. Die Straße war besonders wichtig für die Bau- und Brennholztransporte vom Donnersberg.

6 Herrnsheimer Schloss: Park im Stil des englischen Landschaftsgartens (Ende d. 18.Jahrh.),seit dem 15.Jahrh. Residenz der Herren von Dalberg, wertvolle Innenausstattung (Bildtapeten), heute in städtischem Besitz; 
Führungen nach Vereinbarung mit der Tourist-Info.(Tel. 06241 - 25045).

7 Biogasanlage: Grün geerntetes Getreide und Mais aus 120 ha Ackerland werden zu Biogas vergoren und im Generator zu Strom und Wärme umgewandelt. Die Anlage läuft rund um die Uhr und liefert jährlich Strom für etwa 60 Haushalte (ohne Heizung). So wird der Landwirt zum Energiewirt.

8 Leiselheimer Wasserhochbehälter: 1921 erbaut, 500 cbm, beliefert derzeit noch Leiselheim und Teile der Richard-Knies-Straße. Wasser kommt aus 130 m Tiefe im Bürstädter Wald vom Wasserwerk Bürstadt. Die Hauptversorgung der Stadt erfolgt durch die beiden gegenüber liegenden Erdbehälter mit zusammen 16000 cbm Inhalt.

9 Rhein: Gesamtlänge 1320 km Worms liegt bei Flusskilometer 444 ab der Quelle, Fahrrinnentiefe mind. 2,75 m. Strom - Brückenlänge: 746 m. Der Abstand der beiden Flusspfeiler entspricht der Länge des Wormser Doms: 116 m. Rheingütestation dient der Kontrolle der Wasserqualität. Immerhin versorgt der Rhein 20 Mio. Menschen mit aufbereitetem Trinkwasser.

10 Aussichtspunkt Wassserwerk: Von der Sitzgruppe aus erkennen wir am Horizont jenseits des Rheins den Odenwald mit den Steinbrüchen von Weinheim und Schriesheim, der höchsten Erhebung, dem Königstuhl (566 m ) bei Heidelberg, der Boxbergsiedlung bei Leimen und den Mannheimer Fernsehturm. Diesseits des Rheins das größte Chemiewerk der Welt, die BASF (34.150 Beschäftigte hier am Standort, davon 1000 Pendler aus Worms), die vier Hochhäuser bei Frankenthal daneben, den „Wonnegauer Dom" von Horchheim, den Wasserturm bei Großniedesheim, Grünstadt/Asselheim, die Zuckerfabrik Offstein und die Hanglage von Mölsheim.
Den Horizont bildet von rechts nach links: die gerade Linie des Illbisheimer Plateaus (300 m ) mit den Windrädern von Flomborn, Illbisheim und Stetten, der Donnersberg (685 m höchster Berg der Pfalz), der Austritt des Zellertals, die ebenfalls gerade Horizontlinie mit dem Windpark vor den dahinter tiefer gelegenen Dörfern Bubenheim und Biedesheim, die schwach verlaufende Mulde von Bockenheim-Kindenheim, sowie der Austritt des Eisbachtals. Herausragend der Fernsehturm bei Leistadt, daneben der Bismarckturm auf dem Peterskopf (487 m). Bei klarer Sicht kann man den Aussichtsturm auf dem Weinbiet (550 m) bei Neustadt ausmachen.

11 Aussichtspunkt Betonweg: Von der Ackerhöhe aus geht der Blick nach Osten von dem 517 hohen Melibokus des Odenwalds aus (bei guter Sicht kann man die Burgruine Windeck in Weinheim und das Auerbachsche Schloss erkennen) über das Kraftwerk Biblis in der Ebene des hessischen Rieds, zum Silo in Rheindürkheim diesseits des Rheins. Über dem Turm der Kirche von Abenheim im Vordergrund hinweg ist auf der Höhe Bechtheim-West zu sehen. Weiter entgegen dem Uhrzeigersinn folgen: die Erhebung des Kloppbergs, die Windräder am Hang das Dorf Hangen-Weisheim, der Aussichtsturm an der alten Kaiserstraße bei Alzey, dann Bermersheim und Gundheim mit der auffallenden Kirche. Im Vordergrund ist die Kirchturmspitze von Mörstadt gerade noch sichtbar, dahinter am Horizont die lichte Baumgruppe markanter Aussichtspunkt von der B271 zwischen Dalsheim und Ober-Flörsheim. Von da aus geht der Blick im Westen zum 686 m hohen Donnersberg, dem prägenden Berg im Linksrheinischen. Die abfallenden Linien des Donnersbergs und die des Bubenheim vorgelagerten Hochplateaus markieren den Austritt des Eisbachtals. Die nächsten Unterbrechungen der Horizontlinie des Pfälzer Waldes bilden nach links zuerst der Einschnitt von Bockenheim nach Kindenheim und dann bei Grünstadt der breite Austritt des Eisbachtals. Gut erkennbar ist der Fernsehturm bei Leistadt und bei klarem Wetter auch immer der Bismarckturm auf dem Petersberg bei Bad Dürkheim.

12 Aussichtspunkt Klausenbergkapelle Abenheim: Blick von der Bank auf der Südseite der Kapelle zum Odenwald und dem 517 hohen Melibokus. In der Rheinebene von links nach rechts das Kernkraftwerk Biblis, das Industriegebiet Worms-Nord, Liebfrauenkirche, Brückenturm. Auf der ansteigenden Linie zum Klinikum: Kirchturmspitze Herrnsheim, das Hochaus Neuhausen und die Domtürme. Über Abenheim am Fuß des Weinbergs hinweg die 4 Windräder, weiter rechts versteckt die Kirchturmspitze Pfeddersheim, Hochbehälter Pfeddersheim. Die Baumallee gehört zur Straße von Pfeddersheim nach Niederflörsheim (Alte Mannheimer Straße, erbaut 1760 von der Kurpfälzischen Regierung). Im Mittelgrund verläuft die A 61, Speyer – Koblenz. Jenseits davon die Weindörfer Mörstadt, Dalsheim, Gundheim und Bermersheim. Im Hintergrund von rechts nach links: die lichte Baumreihe der B 271 von Dalsheim nach Ober-Flörsheim, anschließend der Donnersberg und deutlich sichtbar auch der Pfälzer Wald mit dem Fernsehturm von Leistadt. Bei den an der Kapelle vorbeiführenden 380 KV Hochspannungsleitungen handelt es sich um die Hauptversorgungstrasse von den Braunkohlekraftwerken des Köln-Aachener Raums nach Süddeutschland.

13 Windräder: Die 4 Windräder produzieren nach Firmenangabe jährlich rd. 11 000 Mega Watt Strom, den Bedarf für Strom und Heizung von etwa 320 Einfamilienhäusern (od.3000 Haushalten ohne Heizung).

Die Windräder stellen sich mitsamt ihrer Flügelautomatik auf die jeweilige Windrichtung ein. Ihre Laufzeit beträgt wenigstens 20 Jahre, ihre Höhe 100 m und 70 m.

14 Pfrimm: Quelle nahe Sippersfeld (Donnersberg Gebiet). Essfische, wie Döbel, Rotauge, Flussbarsch und amerikanischer Krebs, sowie die für gute Wasserqualität stehende Bachforelle und Gründling weisen auf ein lebendiges Fischleben in der Pfrimm hin. Im übrigen bildet der Raum zwischen Pfrimm und Eisbach die Frischluftschneise für die Stadt Worms. Um die Zufuhr von Frischluft nicht zu behindern, wurde die Pfeddersheimer Autobahnbrücke hoch aufgeständert mit weiten Feldöffnungen geführt.

15 Ibersheim: Mennonitendorf, große gehöfte, Ansiedlung im 17.Jahrh. nach dem 30jährigen Krieg. Unter den 600 Einwohnern leben heute 20 Mennoniten; 3 der 4 großen Bauernhöfe sind noch in ihrer Hand. Das Ammenhäuschen, auch Armenhäuschen genannt (1788), damals außerhalb der Siedlung, diente den Glaubensfremden als Unterkunft.

<< zurück

www.worms.de

nach oben

 


 


   

Letzte Aktualisierung 01.08.2010

 

Besucher Nr: Besucher seit August 2009